Palliativversorgung
Ganzheitliche Betreuung und Behandlung für Menschen, die eine weit fortgeschrittenen, unheilbare Erkrankung sowie eine begrenzte Lebenserwartung haben. Ziel der Palliativversorgung ist es, belastende Symptome durch medizinische, pflegerische und psychosoziale Maßnahmen zu lindern. Eine Palliativversorgung kann ambulant oder in Einrichtungen wie Hospizen und Pflegeheimen erfolgen. Mehr Informationen zur Hospiz- und Palliativversorgung in Berlin finden auf der Website der
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege.
Physiotherapie
Nicht-medikamentöse Therapieform, die Bewegungsübungen und physikalische Therapien wie Massagen oder Wärmebehandlungen umfasst und die der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Erkrankungen dient. Menschen mit Demenz können durch die Bewegungsübungen ihre körperliche Leistungsfähigkeit erhalten oder verbessern. Bei Betroffenen, die einen ausgeprägten Bewegungsdrang haben, kann Physiotherapie helfen, sich sicherer zu bewegen und Stürzen vorzubeugen.
PPA
Abkürzung für „Primär Progressive Aphasie“ (mitunter auch „Primär Progrediente Aphasie“ genannt).
Primäre Demenz
Demenzerkrankung, die durch den Abbau von Nervenzellen im Gehirn entsteht. Zu den primären Demenzformen zählen unter anderem die Alzheimer-Demenz, vaskuläre Demenz, die Lewy-Körper-Demenz und die Frontotemporale Demenz.
Progressiv
Fortschreitend. Bei progressiven Erkrankungen nehmen die Symptome zu und/oder werden stärker.
Psychopharmaka
Medikamente, die gestörte Stoffwechselprozesse im Gehirn beeinflussen. Sie werden – zusammen mit anderen (psycho-)therapeutischen Maßnahmen – zur Behandlung von psychischen Störungen und Erkrankungen eingesetzt. Psychopharmaka werden unter anderem in folgende Gruppen unterteilt:
• Antidementiva zur Behandlung von Demenz
• Antidepressiva zur Behandlung von Depressionen
• Antipsychotika zur Behandlung von Psychosen